, Volley Hollywood Papiermühle H2

Niederlage gegen den Leader

Nach der Cup-Premiere vor einer Woche, ging es gestern für das Herren 2-Team in der Meisterschaft gegen den Leader Volley Uni Bern weiter. Das VOPAP-Team vermochte leider nur teilweise zu überzeugen und verlor das Spiel ohne Satzgewinn mit 0:3 (18:25; 22:25; 17:25).

Nachdem wir uns im Cup eine Runde weiter gekämpft hatten, kam endlich eine Phase ohne Spiel, in welcher wir uns wieder einmal auf unser Training fokusieren konnten. Nach und nach kamen nun auch länger abwesende Spieler wieder ins Training, so dass die geforderte Mehr-Präsenz langsam aber sicher Form annahm.

 
Wir wussten vom Vorbereitungsturnier um die Stärke des Gegners, einer Splittergruppe vom VBC Uni Bern, welche nun unter dem Namen Volley Uni Bern antritt. Gespickt mit einigen 1. Liga-Spielern spielen sie momentan ganz oben in der Tabelle mit. Mit Gerber fehlte uns einmal mehr unser Dia. Bachmann wechselte deshalb wieder von Aussen auf die Dia-Position. Nichts desto trotz wollten wir ein gutes Spiel zeigen und schauen was dabei raus schaut.

 
Pünktlich in der Unisport-Halle angekommen zeigte sich ein schönes Bild - das erste Mal seit der Saisoneröffnung waren wir wieder einmal mit neun Spielern anwesend! Nach dem Aufwärm-Prozedere ging es dann auch gleich los. Leider ging es für uns nicht von Beginn weg gut los. Das Spiel sah nicht schlecht aus, jedoch war es am Anfang so, dass wenn wir einen Punkt machten, machte Uni gefühlt 2-3 Punkte. Unsere Annahme war noch nicht auf Betriebstemperatur angekommen, und auch die Gratisbälle verfehlten das Ziel noch um einige Meter, was Hermann auf dem Pass zu viel Laufarbeit zwang, und oftmals nur noch den hohen Ball über die Aussenposition zu liess. Dies wiederum war für den Gegner ein gefundenes Fressen um den Block zu platzieren. Einige schöne Verteidigungsaktionen unsererseits gab es dennoch, wenn auch leider zu wenig Profit daraus geschlagen werden konnte. Als Uni Satzball hatte und wir schon hoffnungslos im Hintertreffen waren schien endlich ein Ruck durch das Team zu gehen. Auf der Anzeigetafel war es nur Resultatkosmetik, aber im Team merkten wir, dass wir noch lebten und durchaus auch etwas mehr gelingen könnte. Mit 18:25 verloren wir den Startsatz aber klar.
 
Die Annahme und die Gratisbälle waren dann auch Hauptthema in der Satzpause. Es war nicht von den Service-Hämmern die Rede, sondern von den teilweise drucklosen Services und vor allem von den Gratisbällen, welche fortan um einiges genauer kommen mussten! Um dieses Vorhaben zu untermauern wurde der "Marathon-Läufer" Hermann durch Team-Vätu Salonen ersetzt - jetzt mussten die Bälle genau kommen. Aber auch der Start in den zweiten Satz gestalteten wir nicht wirklich optimal. Wir lagen schnell mit zwei Punkten im Hintertreffen, was dann auch eine Zeit lang so blieb. Dennoch gelangen uns in dieser Phase des Spiels immer wieder gute Aktionen, sei dies am Block oder in der Verteidigung. Und das Sideout-Spiel konnten wir mehr oder weniger fehlerfrei gestalten. Kurze Zeit später lagen wir plötzlich in front. Nach wie vor spielten wir stabil und und konnten mit einigen frechen Aktionen dem Gegner den Schneid etwas abkaufen. Einziger Wehrmutstropfen waren einige Servicefehler zu viel auf unserer Seite. Das Spiel blieb eng bis ganz zum Schluss der eine Aussenangreifer von Uni einen Lauf hatte und uns mit seinen Angriffsschlägen im Alleingang erledigte. Schade, da wäre mehr drin gelegen als das 22:25.
 
Motiviert ab der gezeigten Leistung aber auch etwas konsterniert über den Schluss des Satzes versammelten wir uns wieder bei der Spielerbank. Das Fazit war einstimmig, jetzt bitte nicht nachlassen und das Positive aus dem letzten Satz mitnehmen um darauf aufzubauen. Auch zu Beginn dieses Satzes lagen wir zuerst im Hintertreffen, was uns aber nicht beunruhigte. Anders als in Satz zwei fehlte bei uns aber die Steigerung und so baute Uni den Vorsprung kontinuierlich aus. Schulz, welcher Winkelmann in der Mitte Platz machte, ersetzte dann kurzerhand mal Bachmann auf Dia. So richtig wollte der Funke aber nicht mehr zünden, und auch der Rückwechsel wieder auf Bachmann zeigte (zu) wenig Wirkung. Es schlichen sich wieder vermehrt einfache Fehler ein und man hatte das Gefühl, dass die Konzentration deutlich nach liess. Somit war am Ende nichts mehr zu holen und wir verloren auch diesen Satz mit 17:25 klar.
 
 

 
Es war jetzt sicherlich nicht eines dieser Spiele, welche wir unbedingt gewinnen müssen. Dennoch war es ingesamt schade reichte unsere Konzentration alles in allem nur um dreiviertel eines Satzes auf einem konkurrenzfähigen Level zu spielen. Wir müssen den Hebel im Training ansetzen und uns da noch einmal gewaltig steigern, wenn wir in der zweiten Saisonhälfte nicht gegen den Abstieg spielen wollen!
 
 

Nächsten Samstag kommt es nun zum "Doppel-Knüller" gegen den VBC Uni Bern. Wir haben uns entschieden das Cup-Spiel gleich als Resultat des Meisterschaftsspiels zu werten, da wir bekanntlich immer mal wieder Personal-Sorgen haben. So können wir uns einen Termin sparen. Das Spiel findet anlässlich des Heimspiel-Samstags im Altikofen statt. Matchbeginn ist 15:30 Uhr. Kommt und unterstützt uns in diesem doppelt wichtigen Spiel!

 

 

 

Volley Uni Bern vs. VOPAP H2 3:0 (25:18 / 25:22 / 25:17)

 

Für VOPAP spielten:

Jan Baggiolini; Sebastian Cavin; Dennie Schulz; Joel Perret; Jan Winkelmann ; Florian Bachmann; Benedikt Hermann; Patrick Salonen (Captain); Joel Schöni (Libero)

 

es fehlten: Raphael Küng (verletzt); Philipp Gerber (Ferien)

 

Coach: Schulz